Aktuelles

Sauerstoff-Anlage für das Krankenhaus in Adimali

Liebe Adimali-Freunde,
die Corona-Krise in Indien hat zu einem Versorgungsengpass mit medizinischem Sauerstoff geführt, worüber auch in deutschen Medien ausführlich berichtet wurde. Für das Krankenhaus in Adimali hat die aktuelle Situation gleich mehrere Auswirkungen: Historisch wurde medizinischer Sauerstoff in einem Austauschsystem mit insgesamt 24 Stahlflaschen bezogen. Die Versorgung der Patienten erfolgte bisher in drei Zimmern über eine Rohrleitung. Einerseits gerät aktuell die Versorgung mit Gasflaschen ins Stocken, eine Ausweitung der Menge ist nicht möglich. Andererseits liegt die Isolierstation für die Corona-Patienten im dritten Stock, wo es bisher keine Rohrleitung für Sauerstoff gibt. Die Schwestern müssen also die Stahlflaschen bis in den dritten Stock schleppen.
Die Verlegung von Rohrleitungen ist bereits im Rahmen der Corona-Nothilfe durch den Verein in Angriff genommen worden. Für die nachhaltige Versorgung mit medizinischem Sauerstoff ist jetzt ein neues Projekt geplant, das die Errichtung einer Sauerstoff-Anlage zum Ziel hat.
Bitte unterstützen Sie den Verein bei diesem Projekt durch Ihre Spende.

Vorab vielen Dank,
Ihr Michael Brüne


Trinkwasserspeicher in Marayoor fertiggestellt

Liebe Adimali-Freunde,
Schwester Sudeepa, die Leiterin des Kinderheims, berichtet in ihrer Mail über die Fertigstellung des Trinkwasserspeichers und die aktuelle Situation. Hier die Übersetzung der Mail:

"Lieber Sebastian und Freunde,
wie geht es Ihnen? Wir hoffen, Ihnen und Ihren Familien geht es gut. Auch uns geht es gut. Wie ist die Corona-Situation bei Ihnen? Hier ist Corona stark angestiegen und der strikte Lockdown gilt hier erst einmal bis zum 31. Mai. Unseren Kindern geht es gut, aber wir können sie nicht besuchen, weil die Regierung das Stammes-Gebiet streng isoliert hat. Wir übermitteln unsere Informationen per Telefon und unterstützen sie finanziell, mental und psychologisch.

Unsere Tankkonstruktion ist fertig und mit Wasser gefüllt. Vielen Dank für Ihr Engagement und die Unterstützung…. vielen Dank.

Bitte denken Sie in Ihrem Gebet an eine schnelle Besserung unserer Situation. Wir beten auch für Sie und Ihre Familien. Wir danken Ihnen in Jesus Christus
Sr. Sudeepa"

Der Tank ist, typisch indisch, schlicht aber funktionell. Damit kann die nächste Wasserknappheit und/oder Stromausfall kommen. Dank der Hilfe der Mitglieder und Spender konnte der Verein den Bau des Trinkwasserspeichers unterstützen. Vielen Dank dafür,
Ihr Michael Brüne


Corona-Lage in Adimali eskaliert

Liebe Adimali-Freunde,
Schwester Lincy, die Leiterin des Krankenhauses, hat einen aktuellen Bericht über die Lage im Morningstar Medical Centre und einen detaillierten Hilferuf geschickt. Die Übersetzung der Mail finden Sie nachfolgend

"Mein lieber Sebastian und Freunde von Hilfe für Adimali,
ich hoffe, dass alle gesund und wohlauf sowie Corona entkommen sind. Ich bin 24 Stunden im Dienst, auf verschiedene Weise. Die Regierung hat angeordnet, dass ich 50% der Betten für Corona bereitstellen muss. Es gibt immer wieder Anrufe von der Corona-Leitstelle in Idukki, die fragen, wie viele Betten auf der Intensivstation, wie viele Gasflaschen, Corona-Patienten usw. es gibt. Letzte Nacht waren es 8 Anrufe. Ich kann nicht schlafen. Was soll man tun, liebe Freunde. Es ist ein schrecklicher Zustand in Kerala.

Lassen Sie mich die reale Situation schildern. Ich habe 20 Zimmer mit 30 Betten auf der Station separiert. Aber der bedauerliche Zustand ist, dass die zentrale Sauerstoffversorgung nur in 3 Zimmern verfügbar ist. Auf den Stationen gibt es keine zentrale Versorgung. Es ist sehr schwierig für das Pflegepersonal, mit den Jumbo-Gasflaschen zurechtzukommen. Ich weiß nicht, was ich tun soll. Es fehlen Monitore, Pulsoxymeter, Intensivbetten, Spritzenpumpen, Infusionspumpen etc. Unsere Betten haben keine Rückenstützen. Bei Atemnot kann man das Kopfende nicht anheben. Alles wird manuell gemacht. Die Arbeitsbelastung des Personals ist sehr hoch. Wir haben 3 Überwachungsgeräte, 3 Beatmungsgeräte nur auf der Intensivstation, nicht einmal eines in der Notaufnahme. Mit Dankbarkeit und schönen Erinnerungen bitte ich um Hilfe in dieser Krise.

Lassen Sie es mich so ausdrücken:
Folgendes sind dringende Bedarfe mit Priorität [1 Lakh ca. 1.200€ nach aktuellem Kurs]
1. Sauerstoff-Zentralversorgung - zu den notwendigen Stationen- etwa 4 lakhs
2. Überwachungsgeräte - mindestens 5 - etwa 6 lakhs
3. Intensivbetten - mindestens 4 - etwa 5 lakhs
4. Spritzenpumpe, Infusionspumpe - 2 lakhs

Dies sind unsere dringenden und minimalen Anforderungen. In diesen Tagen gab es noch mehr Ausgaben im Zusammenhang mit der Corona-Klinik, dem Corona-Warteraum im Labor, dem Impfzentrum usw. Alle diese Ausgaben wurden von unserem Mutter-Orden getragen.

Wir versichern Ihnen unsere Gebete. Lassen Sie mich mit Gebet und Dankbarkeit schließen.
Schwester Lincy CSN

Spezieller Hinweis: Wenn wir die zentrale Sauerstoffversorgung ausbauen, kann es hilfreich sein, wenn wir an flüssigen Sauerstoff denken."

Wenn auch Sie dem Verein helfen wollen, das Krankenhaus in Adimali in der Krise zu unterstützen, spenden Sie auf das angegebene Konto.

Hilfe für Adimali
Sparkasse Schwerte
IBAN: DE30 4415 2490 0000 0645 01

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung.
Für Sie alles Gute und viel Gesundheit, Ihr Michael Brüne


Corona-Hilferuf aus Adimali

Liebe Adimali-Freunde,
wie seit Tagen auch in den Medien [u.a. Ruhrnachrichten vom 29.04.2021] berichtet wird, ist Indien extrem stark von der dritten Corona-Welle betroffen. Das trifft besonders auch für das Morning Star Medical Center im süd-indischen Adimali zu. Über den aktuellen Stand berichtet Schwester Lincy, die Leiterin des Krankenhauses, in einer Mail. Nachfolgend die Übersetzung der Mail.

"Liebe Freunde von Hilfe für Adimali,
mögen Ihre Tage voller Segen sein, voller Freude, Frieden und Liebe. Wie geht es Ihnen, meine Lieben? Ich hoffe, Sie sind alle sicher in Gottes Händen.

Hier einige wichtige Ereignisse, die in Ihrem Krankenhaus Morning Star passieren: Es gibt sehr viel mehr Covid-Patienten in unserem Ort Adimali. Wir sind immer in Schwierigkeiten. Die Regierung hat uns gezwungen, Covid-Patienten in unserem Krankenhaus aufzunehmen. Dafür haben wir 20 Räume im dritten Stock isoliert. Aber das ist es sehr schwierig, weil es nur eine Treppe bis zum dritten Stock gibt und nur einen Eingang und Ausgang. Wir behandeln auch Covid-Patienten mit mittelschweren Symptomen und solche mit schweren Vorerkrankungen. Die Regierung gibt nur 2500 Rs pro Tag [ca. 28€; für den Gesamtaufwand, nicht pro Person], aber keine persönliche Schutzausrüstung. Es ist nicht einmal genug, um Ausrüstung zu kaufen. Wie soll man dann das medizinische Labor und das Essen [normal wird das Essen von der Familie gestellt, was aber in Isolation nicht funktioniert] etc. organisieren? Wir brauchen zusätzliche Arbeitskräfte, Ärzte, Einwegartikel usw. Das ist unsere Regierung. Ich kämpfe in dieser Situation ums Überleben. Ich kann die Armen und Bedürftigen nicht abweisen. Was für eine schreckliche Situation, meine lieben Freunde. Beten Sie auch für uns. Jetzt behandeln wir Corona-Patienten kostenlos. Das Personal verlangt eine Gehaltserhöhung für die Arbeit auf der Corona-Station. Ich werde so glücklich sein, wenn ich etwas Hilfe bezüglich der Behandlung von Covid-positiven Patienten bekomme.
Möge Gott Sie segnen."

Der Verein Hilfe für Adimali wird im Rahmen seiner finanziellen Möglichkeiten versuchen, das Krankenhaus bei der Bewältigung dieser Notlage zu unterstützen. Bitte helfen Sie uns dabei und spenden Sie auf das angegebene Konto.

Hilfe für Adimali
Sparkasse Schwerte
IBAN: DE30 4415 2490 0000 0645 01

Vielen Dank vorab für Ihre Unterstützung.
Bleiben Sie gesund, Ihr Michael Brüne


Das Krankenhaus in neuem Glanz

Liebe Adimali-Freunde,
die Schwestern aus Adimali dokumentieren mit einem Bild, dass die Maßnahmen zur Erneuerung des Außenanstrich abgeschlossenen sind. Jetzt ist die Struktur der Gebäude wieder vor Feuchtigkeit geschützt und der nächste Monsun kann kommen.

Alles Gute, Ihr Michael Brüne





Der Wasserspeicher in Marayoor macht Fortschritte

Liebe Adimali-Freunde,
in einer Mail senden uns die Schwestern aus Marayoor Bilder, die den raschen Fortschritt der Baumaßnahmen zum Trinkwasser-Speicher dokumentieren.

Viele Grüße, Ihr Michael Brüne






Trinkwasserspeicher in Marayoor nimmt Gestalt an

Liebe Adimali-Freunde,
Die Arbeiten am Trinkwasser-Speicher für das Kinderheim in Marayoor haben aufgrund der Unterstützung durch Hilfe für Adimali begonnen. Oberhalb der Gebäude für die Kinder wurde jetzt das Fundament für den Trinkwasser-Speicher gegossen.
Alle Beteiligten hoffen, dass der Speicher vor Einsetzen des Monsuns fertiggestellt werden kann, damit der Speicher in Zeiten mit ausreichend Wasser gefüllt wird und für die nächste Trockenperiode bereit ist.


Bleiben Sie gesund, Ihr Michael Brüne



Mobiles Ultraschallgerät in Adimali eingetroffen

Liebe Adimali-Freunde,
am Montag, 15.03.2021, berichten die Schwester aus Adimali, dass das lang ersehnte, mobile Ultraschallgerät für die gynäkologische Station eingetroffen ist. Das Gerät ist mit zwei Ultraschallsonden ausgestattet, die es speziell für gynäkologische Untersuchungen geeignet machen. Es wurde sofort in Betrieb genommen und eine Einweisung erfolgte direkt vor Ort.
Damit ist es nun möglich, Patientinnen der gynäkologischen Station per Ultraschall zu untersuchen, ohne die Patientinnen zum stationären Gerät in der Notaufnahme transportieren zu müssen.

Auch andere Abteilungen werden das mobile Ultraschallgerät einsetzen, z.B. die Orthopädie, um unter Ultraschallkontrolle gezielt eine lokale Betäubung zu setzen.
Mit vielen Grüßen, Ihr Michael Brüne



Auszeichnung für Dialyse-Station in Adimali

Liebe Adimali-Freunde,
Anfang März 2021 hat es eine große Ehrung für die Dialyse-Station des Morningstar Krankenhauses in Adimali gegeben. Die Station ist als „Patienten-freundlichste Dialyse-Station des Jahres 2020“ von der „American Association of Kidney Patients & Global Kidney Foundation UK“ beziehungsweise deren Unterorganisation in Kerala ausgezeichnet worden.

Die verantwortlichen Schwestern des Krankenhauses sind sehr stolz auf diese Auszeichnung, stärkt sie doch weiter die Bedeutung des Krankenhauses als regionaler Schwerpunkt für Dialyse in Kerala. Auch der Verein Hilfe für Adimali freut sich über die Auszeichnung, weil zum Thema Dialyse viele Projekte in der Vergangenheit und aktuell im Licht der Corona-Pandemie unterstützt wurden.


Der Verein nimmt das zum Anlass, sich bei den vielen Spendern zu bedanken, die zu dieser Unterstützung Ihren Beitrag geleistet haben,
Ihr Michael Brüne


Rotarier spenden für Dialyse im Morning Star Hospital in Adimali

Liebe Adimali-Freunde,
Schwester Lincy vom Morning Star Hospital der katholischen Schwestern in Adimali im indischen Bundesstaat Kerala bat um Hilfe und der Rotary Club Schwerte half: „Schwestern und Pflegepersonal fehlen wegen Corona Erkrankungen, Impfungen laufen auch in Indien nur langsam an und das Leben der Dialysepatienten ist schrecklich: wer arm ist und sich die Blutwäsche für 1200 Rupien – 14 Euro - nicht leisten kann, hat ein Problem und muss buchstäblich um sein Überleben kämpfen. 3 bedürftige Patienten behandeln die Schwestern pro Woche kostenlos, mehr kann sich das Krankenhaus nicht leisten“, schrieb Sr. Lincy. Die Trennung von Dialyse-Patienten mit Corona und nicht infizierten erforderte nun aber ein weiteres Dialysegerät.

Spontan überwies der Rotary Club Schwerte 2000 Euro, damit ist erst einmal die ärgste Not gelindert. Dazu ein Zitat aus der letzten Mail von Schwester Lincy: „Ich möchte mich an dieser Stelle ganz herzlich für Ihre freundliche Hilfe bedanken. Ich habe 2000 Euro erhalten, um sehr armen Dialysepatienten zu helfen. Das ist eine große Hilfe. In dieser besonderen Situation können sie sich die Dialyse nicht leisten. Wir werden dieses Geld für die armen Dialysepatienten verwenden, die nicht in der Lage sind, die Rechnung zu bezahlen.“


Der Verein Hilfe für Adimali e.V. aus Schwerte bittet nun die Schwerterinnen und Schwerter, es genauso zu machen und eine Spende auf das Konto des Vereins zu überweisen:

Hilfe für Adimali
Sparkasse Schwerte
IBAN: DE30 4415 2490 0000 0645 01

Der Verein bedankt sich vorab für Ihre Unterstützung und wünscht Ihnen viel Gesundheit,
Ihr Michael Brüne


Jahreswechsel 2020 / 2021

Liebe Adimali-Freunde,
ein für alle herausforderndes Jahr neigt sich dem Ende zu. Die weltweite Corona-Pandemie hat sowohl die ehrenamtliche Arbeit des Vereins in Deutschland bestimmt als auch die Anforderungen an das Krankenhaus und das Kinderheim in Südindien stark beeinflusst.

Eigentlich hatte das Jahr gut begonnen: Die beiden von „Hilfe für Adimali“ unterstützten mehrjährigen Großprojekte „Brandschutz und Sicherheit“ im Krankenhaus Adimali und das „Mädchenhaus“ in Marayoor wurden fertig gestellt und konnten im Februar offiziell eingeweiht werden.
Mit dem Ausbruch der Pandemie wurde im ersten Lockdown das Kinderheim einschließlich der zugehörigen Schule geschlossen. Auch jetzt ist noch nicht klar, wann diese Einrichtungen wieder eröffnet werden können.
Wie überall weltweit, richtete sich der Focus auch in Adimali auf die Krankenhäuser. Das Morningstar Krankenhaus wurde wegen seiner großen regionalen Bedeutung zur Aufnahme von Corona-Patienten verpflichtet und musste Betten auf einer isolierten Station bereithalten. Für die Beschaffung von erforderlicher persönlicher Schutzausrüstung sowie von Beatmungsgeräten war das Krankenhaus auf sich gestellt, da es für private Krankenhäuser in Indien vom Staat keine Unterstützung gibt.
Dank spontaner Hilfsbereitschaft von Mitgliedern, Freunden und Spendern konnte der Verein hier helfen, um Schutzausrüstung für das Personal sowie ein Beatmungsgerät zu beschaffen. Später im Jahr wurde auch die Beschaffung eines weiteren Dialyse-Geräts unterstützt, damit das Krankenhaus infizierte und nicht infizierte Dialyse-Patienten bei der Behandlung voneinander isolieren konnte.

Auch in diesem schwierigen Jahr war es möglich, durch Ihre Mitgliedsbeiträge sowie viele kleine und große Spenden die medizinische Versorgung in Adimali zu verbessern und den besonderen Anforderungen durch die Pandemie Rechnung zu tragen. Dafür bedankt sich der Vorstand von „Hilfe für Adimali“ im Namen des Krankenhauses, des Kinderheims und der betroffenen Menschen in Kerala ganz herzlich und wünscht Ihnen und Ihren Familien ein gutes Jahr 2021 mit viel Gesundheit und der Perspektive auf ein „normales Leben“.

Auch im neuen Jahr freut sich der Verein auf Ihre Unterstützung.


 

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